Der Unterricht an der SfE Berlin

Unterricht an der SfE ist anders

  • Wir geben keine Noten, bzw. nur auf explizite Nachfrage.
  • Schüler*innen und Lehrer*innen entscheiden gemeinsam über die Inhalte.
  • Wir versuchen weg zu kommen vom lehrer*innenzentrierten Frontalunterricht.
  • Lehrer*innen können im Konfliktfall von den Klassen abgewählt werden, Klassen können auch von Lehrer*innen im Konfliktfall abgewählt werden.
  • Es gibt die Möglichkeit, bei genügend Interessentinnen Frauenklassen einzurichten (die es auch von 1980 bis 1994 gab), um ein Lernen ohne geschlechtsspezifischen Rollenzwang zu ermöglichen.

Unterricht an der SfE ist anders und ähnlich

  • Die Prüfungen sind staatlich, deshalb orientieren wir uns an den Berliner Rahmenplänen.
  • Alle kommen aus dem gleichen staatlichen Bildungssystem und müssen erst lernen, anders zu lernen.
  • Eine der größten Schwierigkeiten ist die eigene Neugier als Lernmotivation zu erkennen. Der Reiz ist hier, einen scheinbar „uninteressanten“ Rahmenplan als spannend zu entdecken.

Warum wir keine Noten wollen

  • Noten sind scheinbar objektiv, sagen aber nichts über den Lernfortschritt aus.
  • Noten dienen als Druckmittel zur Motivierung und Disziplinierung.
  • Noten wirken als „Neugier-Bremse“.
  • Notenorientierter Unterricht wird in abfragbare Häppchen ohne Zusammenhang strukturiert.
  • Noten schaffen Konkurrenzdruck und bilden Hierarchien zwischen den Lernenden.

Die Entscheidung gegen Zensuren an der SfE heißt nicht, dass es keine Rückmeldung über Stärken und Schwächen der einzelnen Schüler*innen gibt. Sinnvoller als Noten finden wir jedoch die genaue Analyse der Lücken, um neue Arbeitsmethoden und Strategien beim Lernen zu ermöglichen. Das von den Schüler*nnen anvisierte „Fernziel“ der Prüfung wird dabei natürlich nicht aus den Augen verloren.

Unterrichtszeiten

Montag bis Freitag von 9:30 bis 15:50 Uhr.